Thomas Stoltmann
Thomas Stoltmann wurde 1968 in Hannoversch Münden geboren, wo er heute
auch als Single lebt.
Die
Stadt ist allerdings besser bekannt unter dem Namen
Hann. Münden und liegt an der
Bundesautobahn 7 zwischen Kassel und Göttingen in Niedersachsen. Hann.
Münden müsste aus mindestens zwei Gründen ein bisschen bekannt sein. Zum
einen gibt es über 700 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten und zum
Zweiten, fließen dort die Fulda und Werra zur Weser zusammen.
Seit
über 20 Jahren ist Thomas Stoltmann ein großer Fan von Mike Oldfield. Das
erste Mal "Mike Oldfield", war für ihn ein Erlebnis im Alter von 10 Jahren,
denn seine sechs Jahre ältere Schwester, "tyrannisierte" die ganze Familie
mit der Musik von Mike Oldfield. Irgendwie konnte sich Thomas dagegen nicht
wehren und so lernte er die Musik von Mike Oldfield zu lieben und zu
schätzen.
Was bei ihm der Auslöser war, das kann er heute nicht mehr sagen. Aber er
weiß noch, das sein erstes Album "Platinum" war, das er sich gekauft hat.
Sein erster Konzertbesuch war 1984 in Kassel, als Mike Oldfield mit
seiner "Discovery-Tour" dort zu Gast war. Weitere Konzerte folgten in den
Jahren 1992, wieder in Kassel, 1999 in Hamburg und 1999/2000 in Berlin.
Bei
seinem Konzertbesuch in Hamburg wurde ihm während dem Konzert seine Kamera
von den dortigen Ordnern eingezogen. War vielleicht nicht die beste Idee
eine Spiegelreflexkamera mit ins Konzert zu nehmen. Nach dem Konzert, hat er
sie zum Glück jedoch wieder bekommen und der Film war auch noch drin. So das
er sich an dieses Konzert noch lange erinnern kann.
Als bestes Konzert empfand Thomas Stoltmann, "Tubular Bells II" im Jahre
1992. "Der Klang der einzelnen Instrumente war glasklar und einfach genial."
So Thomas, der von Berlin ein bisschen enttäuscht war, da dort vom Klang her
alles zu "breiig" war.
Beruflich machte er eine Ausbildung zum Tischler und arbeitet heute in
einer Firma für Ladenbau.
Seine Leidenschaft zu der Musik von Mike Oldfield, lässt Thomas Stoltmann
auf seine Art leben und erleben. Inspiriert durch das Album "Amarok" begann
er vor einigen Jahren mit den ersten Skizzen zu seinen eigenen Möbelstücke,
die es leider bis heute nicht zu kaufen gibt. Die Idee zu "Tubular Wood" war
geboren.
Die Zukunft wird zeigen, ob "Tubular Wood" das Zeug zur Serienfertigung
hat. Um einen realistischen und bezahlbaren Preis für diese Kollektion zu
erreichen, muss die Nachfrage schon sehr groß sein.
Thomas Stoltmann sieht derzeit seine "Spinnerei" zu diesen Möbel, einfach
als ein schönes Hobby. Es macht ihm Spaß diese Sachen zu entwerfen und dann
zu bauen.
Auf die Frage nach den Arbeitsstunden für eines seiner Unikate, kann
Thomas keine so genau Antwort geben. Schließlich ist das Erschaffen eines
Möbelstücks, immer das Fertigen eines Prototyps. Und wer rechnet schon seine
Zeit für ein Hobby so genau nach?
Vielleicht wird es eines Tages etwas mit einer Serienfertigung, darüber
nachgedacht hat er schon und er überlegt mittlerweile auch darüber, wie er
diese Idee doch noch umsetzen kann.
Hat
man schließlich die ganzen 1:1 Aufrisse von der ursprünglichen Skizze, dazu
Schablonen und Anschläge gefertigt, ist der Weg zu einer Serienfertigung
nicht mehr weit.
Gelingt es Thomas andere Menschen zu begeistern und gelingt es ihm seine
Ideen auf den Markt zu bringen, gibt es vielleicht bald einen Grund mehr,
warum man Hann. Münden kennen sollte. Tubular Wood von Thomas Stoltmann.
Presse
Auch das deutsche Mike Oldfield Fanmagazin "Hiawatha
II" wurde bereits auf die Konstruktionen von Thomas Stoltmann
aufmerksam und veröffentlichten im April 2003 einen zweiseitigen Bericht.
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