Fortsetzung der Gedanken
Rainforest
Der Regenwald, leise und doch laut. Eindringlich in seinen Eindrücken.
Entspannend durch den Klang der vielen Geräusche. Über dich ein grüner
Himmel aus Blättern unzähliger Bäume. Du schließt die Augen und genießt den
Klang. Friedlich, nicht still. Der Wald lebt.
Melancholie und Sehnsucht vermittelt „Rainforest“ durch die Klänge der
Gitarre. Der Rhythmus durch die Drums lässt mitwippen und bringt sehr viel
Bewegung in diesen Song, ohne das man dazu tanzen will.
Ice
Endlose Weiten mit einem Punkt am Horizont. Ein Flackern? Ein Schatten?
Einbildung? Alles ist weiß um dich. Eis und Schnee soweit das Auge vermag zu
sehen. Keine Kälte, kein Frost ist zu spüren. Helles Licht, umgibt einfach
nur dich.
Tief, eindringlich und mit dem hellen Klang des Pianos entführt „Ice“ in
eine ganz andere Richtung. Letztendlich jedoch harmonisch zu allen anderen
Songs.
Canyons
Stell dir vor, du stehst ganz oben vor dem Abgrund und hast ein
gewaltiges Massiv aus Stein und Geröll unter dir. Du nimmst Anlauf mit
deinem Drachen und stürzt dich in den Abgrund. Der Wind fängt dich auf und
trägt dich wieder hoch zu der Ebene. Rauf und wieder runter. Sanft und ohne
Anstrengung. Du streifst dabei hauchzart an den Baumspitzen vorbei und
fühlst dich frei, frei wie ein Vogel. Stille umgibt dich. Nur das säuseln
des Windes hörst du. Du gleitest dahin, ohne dein wahres Ziel zu kennen.
Dein Blick in die tiefen Schluchten gerichtet, um dann schnell wieder den
Himmel zu sehen.
Ein Grollen, einsetzender Rhythmus und dann die Melodie. So startet
„Canyons“, einfach aber effektiv mit einem gewissen Esprit.
Atmosphere
Über den Gipfel der Wolken fliegst du. Leicht, aber nicht schwerelos. Du
machst eine Reise um deinen Planeten Erde. Die blauen Farben und
Schattierung ändern sich. Der Himmel verbindet sich mit dem Wasser. Das
Wasser umschließt den Himmel. Es wird Nacht und wieder Tag. Erst Dunkel dann
wieder hell. Umkreise den Planeten, der deine Heimat ist.
Mit „Atmosphere“ ist ein wechselhaftes Musikstück gelungen das man nicht
alle Tage findet. Nach kurzen sanften Melodien springt einem immer wieder
die ganze Kraft dieses Stückes an um dann wieder für einen kurzen Moment die
eigene Ruhe zu finden.
Oceans
Segelnd gleitest du über das Wasser des stillen Ozeans. Kein Laut, in
deinen Ohren. Nur der Wind und die Kraft des Meeres ist, als ein sanftes
Rauschen, zu hören. Ein leichtes Gleiten über das Wasser, fast wie Fliegen.
Wellen bemerkst du nicht. Du bist Eins. Eins mit dem Wasser, und das was
dich umgibt. Schließ die Augen und du verstehst.
Meeresrauschen zu Beginn vermittelt den Start einer Reise über das Wasser.
Fast unbemerkt setzt ein Instrument nach dem anderen ein. Man glaubt das
Rauschen des „Oceans“ noch zu hören. Dabei haben einen schon ganz andere
Effekte wieder in Beschlag genommen.
Sunset
Der Tag neigt sich dem Ende, ein Tagewerk ist vollbracht, letzte
Sonnenstrahlen am Horizont verkünden das herannahen der Nacht. Wie ein roter
Feuerball versinkt die Sonne, lautlos, sogar sanft, verlässt sie den Tag und
es ist Nacht.
Nach dem fast einminütigen Intro des Pianos, kommt kraftvoll und schon
fast melancholisch die Gitarre zum Einsatz. Begleitet von einem
"Streichereinsatz", der regelrecht nach einen Orchester ruft, so muss man
sich "Sunset" vorstellen.
Melodisch, kraftvoll und sanft, klingt somit „Nature´s Odyssey“, von
Shaped-Signs, aus.
Download als MP3
Wer das Album nicht abwarten möchte, kann sich die Songs direkt von der
Website von "Shaped Signs" herunterladen. Details dazu in den
Links.
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